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Patrik Ringborg, geboren in Stockholm, ist einer der meistgefragten schwedischen Dirigenten. Nach seinem Debüt an der Königl. Oper Stockholm 1993 wurde er als Kapellmeister am Freiburger Theater engagiert, ab 1995 in der Position des 1. Kapellmeisters. 1999-2003 war er als 1. Kapellmeister am Aalto-Theater in Essen engagiert. Im Anschluss an ein Engagement als Chefdirigent am Theater Freiburg wurde Patrik Ringborg im August 2007 Generalmusikdirektor am Staatstheater Kassel. Er ist Präsident der Orchesterakademie des Staatsorchesters Kassel und künstlerischer Leiter der Gustav-Mahler-Festtage. Seine Gastdirigate führten ihn zu zahlreichen deutschen Orchestern, u.a. der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Sinfonieorchester des WDR Köln, dem Orchester der Deutschen Oper Berlin, dem Gürzenich-Orchester, dem Münchner Rundfunkorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Staatskapelle Weimar und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, zu allen großen schwedischen Orchestern sowie nach Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Norwegen, Spanien, Ungarn und Österreich. Im November 2011 leitete er ein Konzert in Dublin mit Dame Kiri Te Kanawa als Solistin und im Mai dieses Jahres folgt dort eine Aufführung von Mahlers 4. Sinfonie. Er dirigierte die Königlichen Philharmoniker Stockholm bei der Nobelpreisverleihung 2008, ein Orchester, bei dem er mehrfach gastierte und das er auch in diesem Jahr leiten wird. 2009 folgte sein Debüt bei den Göteborger Sinfonikern, Schwedens Nationalorchester, bei dem er auch in der kommenden Saison zu Gast sein wird (u.a. mit Auszügen aus Götterdämmerung. Im Herbst dieses Jahres findet zudem sein Debüt mit dem Staatlichen Sinfonieorchester in Estland statt. Seit dem Debut mit Tannhäuser 1998 gastierte Patrik Ringborg in den folgenden acht Jahren an der Göteborger Oper und dirigierte u.a sämtliche Wagner-Produktionen. Im Herbst 2000 leitete er Lohengrin und wurde zum 1. Gastdirigenten ernannt; 2003 folgte die Göteborger Erstaufführung von Tristan und Isolde. Nach dieser Produktion wurde dem Göteborger Opernorchester der Opernpreis der Tageszeitung Svenska Dagbladet verliehen. 2004 folgte eine Premiere von Die Walküre. Im Herbst 2011 hatte er dort die musikalische Leitung von Salome inne und wurde eingeladen, weitere Produktionen zu leiten. 2006 leitete Patrik Ringborg eine Produktion von Lady Macbeth von Mzensk am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo er 2004 mit Werther debütiert hatte. 2008 kehrte der Dirigent nach Weimar zurück, um eine Premiere von Tosca zu dirigieren. Als Operndirigent gastierte er außerdem u.a. an der Wiener Volksoper, mit Verdis Nabucco an der Sächsischen Staatsoper Dresden sowie an der Deutschen Oper Berlin, wo er zuletzt die Wiederaufnahme von Manon Lescaut leitete.
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